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Rochlitzer Porphyr

Porphyrbrocken
Porphyrbrocken © HVV


Bestimmt habt ihr den Rochlitzer Porphyr schon öfter gesehen – entweder an den Fenstern und Türen von Häusern oder ihr wart vielleicht sogar schon mal auf dem Rochlitzer Berg. Dieser ist sozusagen das Zuhause des schönen roten Steins, für den unsere Region so bekannt ist.

Entstanden ist der Porphyr schon vor ganz langer Zeit, genauer gesagt vor rund 300 Millionen Jahren. Damals gab ganz in der Nähe vom heutigen Rochlitzer Berg einen Vulkan. Dieser stieß große Mengen an heißer Lava und roter Asche in die Luft. Sie wurden nach oben geblasen und vom Wind weit in der Umgebung verbreitet.

Die meiste Asche fiel in der Nähe des Vulkanschlotes auf den Boden und wuchs dort zu einem Berg. So entstand der Rochlitzer Berg, der sogar der älteste Aufschüttungsberg in Sachsen ist.

Durch Regen, Wind und Sonne wurde die lockere Asche über eine sehr lange Zeit hinweg zu einem immer dickeren Brei. Dieser wurde schließlich so fest, dass sich daraus ein Gestein, der Rochlitzer Porphyr bildete.  Nimmt man es genau, müsste man ihn wegen seiner Entstehung eigentlich als „Porphyrtuff“ bezeichnen. Von den meisten Leuten wird er aber einfach „Porphyr“ genannt.